Die nachfolgende Aufstellung soll einen Eindruck vermitteln, zu welchen Themenbereichen häufig Fragen gestellt werden, die von der Abteilung für Forensische Psychiatrie im Rahmen von Begutachtungen beantwortet werden.
Dabei umfaßt das Angebot der forensischen Abteilung neben der medikamentösen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Einzelbehandlung von Straftätern auch ein Beratungs- und Betreuungssangebot für Opfer von Gewaltdelikten und anderer schwerer Traumatisierungen. Sofern notwendig, werden die Patienten in ihrer häuslichen Umgebung aufgesucht und hinsichtlich konkreter Erfordernisse wie z.B. im Umgang mit Behörden, Arbeitsplatzsuche etc. unterstützt.
Auf Grund der vielfältigen Aufgaben und der geringen personellen Ausstattung sind die therapeutischen Möglichkeiten der Abteilung zwangsläufig quantitativ limitiert, so daß ggf. an geeignete niedergelassene Psychiater und Psychotherapeuten vermittelt wird.
Darüber hinaus supervidiert Prof. Nedopil regelmäßig Mitarbeiter in verschiedenen Einrichtungen des Maßregelvollzuges und steht auch niedergelassenen Psychiatern, Psychotherapeuten, Bewährungshelfern sowie anderen beruflich mit Straftätern befaßten Personen bei dringenden forensischen Fragestellungen beratend zur Verfügung.

 

Strafrechtliche Fragen:

  • Schuldfähigkeit
  • Reifebeurteilung
  • Unterbringung in der Psychiatrie
  • Rückfallprognose bei psychisch kranken Rechtsbrechern
  • Rückfallprognose bei Strafgefangenen
  • Glaubwürdigkeit von Zeugen


    Zivilrechtliche Fragen:
  • Geschäftsfähigkeit
  • Testierfähigkeit
  • Einwilligungsfähigkeit
  • Notwendigkeit einer Betreuung
  • Unterbringung in der Psychiatrie
  • Fähigkeit zur elterlichen Sorge


    Sozialrechtliche Fragen:

  • Arbeitsunfähigkeit
  • Berufsunfähigkeit
  • Erwerbsunfähigkeit
  • Minderung der Erwerbsfähigkeit
  • Grad der Behinderung


    Entschädigungsrechtliche Fragen:
  • Folgen von Traumatisierung
  • Haftungsfragen
  • Kunstfehler in der Psychiatrie und Psychotherapie


    Verwaltungsrechtliche Fragen:

  • Wehrtauglichkeit
  • Fahreignung
  • Umgang mit Waffen


 

 


Die Psychiatrische Klinik der Universität München verfügt nicht über stationäre Behandlungsplätze für forensische Patienten, so daß Beratung und Therapie im ambulanten Rahmen stattfinden. Dabei umfaßt das Angebot der forensischen Abteilung neben der medikamentösen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Einzelbehandlung von Straftätern auch ein Beratungs- und Betreuungssangebot für Opfer von Gewaltdelikten und anderer schwerer Traumatisierung. Sofern notwendig werden die Patienten in ihrer häuslichen Umgebung aufgesucht und hinsichtlich konkreter Erfordernisse wie z.B. im Umgang mit Behörden, Arbeitsplatzsuche etc. unterstützt. Aufgrund der vielfältigen Aufgaben und der geringen personellen Ausstattung sind die therapeutischen Möglichkeiten der Abteilung zwangsläufig quantitativ limitiert, so daß ggf. an geeignete niedergelassene Psychiater und Psychotherapeuten vermittelt wird.

Hinsichtlich der stationären Behandlung von Straftätern besteht eine enge Kooperation mit der forensischen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Haar. Darüber hinaus supervidiert Prof. Nedopil regelmäßig Mitarbeiter in verschiedenen Einrichtungen des Maßregelvollzuges und stehen auch niedergelassenen Psychiatern, Psychotherapeuten, Bewährungshelfern sowie anderen beruflich mit Straftätern befaßten Personen bei dringenden forensischen Fragestellungen beratend zur Verfügung.